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<pre>„Die erste Halbzeit war nicht gut von uns“, sagte Leverkusens Mittelfeldspieler Dominik Kohr. „Da waren wir selbst unzufrieden. Ich glaube aber, dass wir aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen haben.“  <p> Auch das letzte Heimspiel der Darmstädter gegen Werder Bremen endete zugunsten der Gastgeber, wobei damals eine deutlich sattelfestere Formation auf dem Platz zu finden war, als bei dem nun neu zusammengestellten Kader, der zudem auf den gesperrten Verteidiger Guwara verzichten muss.  <p>  Dass das nötige Problembewusstsein längst vorhanden ist, lässt nicht zuletzt das seit Monaten auf Dauerbetrieb gestellte Trainerkarussell erahnen; die sieben derzeit am schlechtesten platzierten Teams haben ihr Führungspersonal mittlerweile allesamt ausgetauscht. <p> In den letzten Wochen leistete sich die Elf von Christian Streich den einen oder anderen Aussetzer: <p>  Im Gegensatz zu den Gästen aus München kann sich Schmidt über eine Entspannung der Personalsituation freuen. Nach Ã–mer Toprak stand auch Roberto Hilbert am vergangenen Wochenende nach langer Verletzungspause wieder auf dem Platz. Der Bayer-Trainer hat damit wieder mehr Möglichkeiten in der Defensive, was sich im Verlauf der Rückrunde nur positiv bemerkbar machen kann.  </pre>


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<pre>Angesichts der zuvor abgelieferten Gala-Auftritte scheint es eines der letzten Mysterien der Bundesliga zu sein, warum der Tabellenzweite ausgerechnet bei den biederen Hamburgern nie einen Fuß auf den Boden bekommt; einen rätselhafteren Angstgegner hätten die Dortmunder schließlich kaum auftreiben können.  <p> Dabei könnte es einen neuerlichen Coup sogar befördern, dass es den Sturz des Giganten dieses Mal in der Allianz Arena zu vollziehen gilt: In der laufenden Saison tritt die Mannschaft von Manuel Baum immerhin als fünftstärkste Auswärts-Truppe der Liga in Erscheinung.  <p>  Leverkusen hat in den vergangenen beiden Heimspielen gegen Hoffenheim nicht gewinnen können (2:2/0:3). <p> Das war der bereits der zweite Sieg im vierten Spiel unter Kohfeldt. Einziger Schönheitsfehler dabei: Beide Siege gab es zu Hause. <p>  Vor dem Gipfeltreffen am Samstagabend im Signal Iduna Park könnte die Stimmungslage in den jeweiligen Lagern dennoch unterschiedlicher nicht sein…  </pre> 


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<pre> Da es weiterhin keine geben soll, sind die Dortmunder am 2Spieltag zu Hause gegen den HSV gefordert, gleich den nächsten Sieg einzufahren.  <p> „Wir kämpfen immer bis zum Ende. Es war der letzte Ballkontakt in dem Spiel, später geht nicht.“  <p>  Mit dem vierten Sieg in Folge beim 3:1 in Gladbach ist Mainz nun bis auf Platz drei vorgerückt. Mit 44 Zählern nach 25 Spieltagen absolviert der FSV die beste Saison seiner BL-Historie. Daheim gewannen die Nullfünfer sechs ihrer letzten sieben Partien (1U). In den letzten vier Heimpartien gab es noch nicht einmal einen Gegentreffer. <p>  Die Hertha hat dagegen eine etwas durchwachsene Auswärtsbilanz in dieser Bundesliga-Spielzeit vorzuweisen. <p>  „Kein Spiel war bisher so schlecht. Was wir gezeigt haben, war völlig emotionslos, völlig leidenschaftslos. Die Basistugenden haben gefehlt.“  </pre>


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<pre> Bremen reist derweil mit fünf Pflichtspiel-Pleiten am Stück an. Vier Tage nach dem Aus im DFB-Pokal bei Drittligist Bielefeld gab es im Ligabetrieb den nächsten Nackenschlag: 1:2 im Heimspiel gegen Wolfsburg. Auswärts verlor Werder vier der letzten fünf Pflichtspiele. In den letzten fünf Auswärtspartien in allen Wettbewerben kassierte die Grün-Weißen insgesamt 16 Gegentreffer.  <p> Der Nationalspieler aus dem Kongo schnürte sogar einen Triple-Pack und krönte die Fortuna-Aufholjagd in der Nachspielzeit mit seinem Treffer zum 3:3.   <p> Pal Dardai erklärt der „Welt“, wie die Mannschaft mit dem – für ihn keineswegs überraschenden – Erfolg umgeht. <p>  Dabei hilft es, den Bogen zur kommenden Partie zu schlagen, dass die TSG einstmals den für den Sprung auf Rang 16 entscheidenden Sieg in Dortmund erkämpfte — in einer hoffnungslosen Situation sprang die TSG dem drohenden Abstieg dank eines 2:1-Triumphs im Signal Iduna Park noch von der Schippe.  <p> Wenngleich die Saison noch lang genug ist, um die Schwächen in sämtlichen Bereichen zu korrigieren, sehen wir zumindest für die englische Woche erst einmal gründlich schwarz. Folglich müssen die Lilien höllisch aufpassen, am Dienstag nicht schon wieder böse unter die Räder zu kommen.  </pre>


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<pre> Denn plötzlich ist bei den Bayern wieder eine Spielidee und mannschaftliche Geschlossenheit zu sehen — Grundtugenden, die unter dem Italiener kaum bis gar nicht vorhanden waren.  <p> Die Fuggerstädter kassierten damit die dritte Niederlage am Stück und die sechste in den jüngsten sieben Pflichtspielen.  <p>  Schon gar nicht nach den jüngsten Schlüsselerlebnissen gegen Köln (1:1) und Frankfurt (1:0), als sich die TSG jeweils erst in der Nachspielzeit wichtige Punkte im Kampf um Platz drei sicherte – was Nagelsmann, angesichts von bereits 13 Saisontreffern nach der 80. Minute, keineswegs als Zufall erachtet. <p>  Der bisherige Saisonverlauf lässt fast nur die natürlich nicht ganz ernst gemeinte Schlussfolgerung zu, dass der Verein möglichst längst unterklassig kicken möchte, bevor der VW-Konzern mit dem wohl unvermeidlichen Zudrehen des Geldhahns beginnt.  <p> So konnte sich das Team im ersten Spiel unter Lucien Favre am fürther Ronhof nur überaus glücklich in die Verlängerung retten, die dann unter nicht minder schmeichelhaften Umständen an den großen Favoriten ging.  </pre>


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